Jahresabschluss

Ein turbolentes Jahr geht zu Ende:

 Ein Jahr, in dem wir viele tolle Menschen kennengelernt haben, aber leider auch enttäuschende.

Ein Jahr, in dem wir viel gelacht, aber auch geweint haben.

Ein Jahr, in dem wir vielen Tieren ein schönes Zuhause geben konnten, aber leider viel viel mehr Tieren nicht.

Ein Jahr, in dem wir viel geschafft haben, aber leider nicht genug.

Und all das bringt uns dazu zu sagen, dass wir keine weiteren Tiere aufnehmen können. Unser Platz reicht nicht und auch wenn wir bald die neue Weide einweihen können, sind die Stallungen einfach voll. Auch unsere eigenen Kräfte reichen für mehr nicht aus. Außerdem wollen wir ja auch keine Massentierhaltung, sondern die Möglichkeit haben, jeden Tag einschätzen zu können, wie es jedem einzelnen Tier geht. Und so kommen wir zu unserem Schlusswort:

 TIERSCHUTZ KANN JEDER!!!!!!!

 Und natürlich ist es Quatsch zu hoffen, dass alle Menschen vegan leben. Aber jeder Mensch in unserem Wohlstandsland kann unendlich oft am Tag entscheiden, ob sein Konsum das damit verbundene Tierleid rechtfertigt oder nicht. Und so kann durch bewusst gesteuerten Konsum Leid reduziert und Lebensqualität gesteigert werden. Und das auf beiden Seiten!

Mit diesen Worten verabschieden wir uns für diese Jahr und wünschen allen ein friedliches Miteinander. 

Viel war los

Der letzte Beitrag ist nun schon länger her, obwohl oder gerade weil so viel in dieser Zeit passiert ist:

2 weitere schöne Besuchertage liegen hinter uns, an denen viele interessante Menschen mit den Tieren und miteinander in Kontakt getreten sind

280 m neuer Zaun sind gezogen

200 heimische und 50 bienenfreundliche Gehölze sind gepflanzt worden

6 Monate alte Mona hält uns schwer auf Trab. Sie wächst und gedeiht prächtig

1 altes Schaf ist eingezogen. Sie heißt Dicke, obwohl sie eigentlich recht dünn ist

1 Eselwallach hat bei uns ein neues Zuhause gefunden. Er heißt Ole und hat sich schnell in die Herde eingefunden

1 viel zu klein gebliebenes Lamm namens Püppi kam auch noch dazu

4 Wochen waren noch 5 Kanninchen zu Gast, aber die konnten gestern wieder nach Hause zurück kommen

Besuchertag 6.10.18

Wer schauen möchte, wie gut die kleine
Mona in der Herde angekommen ist, ist
herzlich eingeladen.

Da ein großer Teil der Vereinsmitglieder
an diesem Tag in der Hoffnung , ein Stück
Natur und Lebensraum für viele Pflanzen
und Tiere zu retten, im Hambacher Forst
ist, findet der Besuchertag in
kleinerem Rahmen statt.

Das Schweinchen Mona Memphis bewegt ganz viel in uns

Mona kam mit ganz vielen Zeichen eines schrecklichen Ferkellebens zu uns: entzündetes Ohr, Druckverletzungen an den Ohren und an den Vorderbeinchen, dort sogar mit Wasseransammlung im Gewebe, traurige, entzündete Augen.
Und nun, nach 10 Tagen, ein fröhliches Ferkelchen, dass der „Bestie Mensch“ vertrauensvoll in die Augen schaut. Mona pendelt im Moment noch zwischen Hof und unserem Zuhause, da sie noch rund um die Uhr versorgt werden muß. Im Haus ist sie sauber wie ein Hund und schläft auch wie diese im Körbchen. Im Garten hat sie ihr Rüsselnäschen entdeckt und buddelt gerne den Staudengarten um. Am liebsten frisst sie Fallobst und Katzenfutter, natürlich vegan! Ihr liebstes Getränk ist Bio-Hafermilch mit Hafer aus Deutschland. Am Hof wird sie jetzt langsam mit den anderen Tieren zusammengeführt, da sie dort später ja auch lebn soll. Mit den Hunden gab es gar keine Probleme, da sich Hund und Schwein  sehr ähnlich sind. Sie toben, fressen und kuscheln zusammen. Auch mit den Hühnern klappt es gut. Ihr Futter schmeckt Mona sehr. Die Kaninchen und Ponys schauen immer noch etwas verdutzt, aber Mona wickelt auch sie mit ihrer scharmanten Weise um den Finger. Mit unseren anderen Schweinen und den Eseln müssen wir noch vorsichtig sein, aber auch das wird noch. Sie schauen durch einen Zaun getrennt zu, wie Mona mit den Schafen und Ziegen über die Wiese zieht.  Unsere Erkenntnis zu den Bedürfnissen von Schweinen: sie sind wie wir, sie brauchen nur Liebe, Wärme und gesundes Essen. Und genau das wünschen wir allen Tieren und Menschen.

Mona Memphis war der Star beim Besuchertag am 1.9.18

Glücksschweinchen Mona ist von einer lieben Finderin bei uns abgegeben worden. Sie muss einem Schweinetransport entkommen sein, denn die Hausschweine sehen nur zwei Mal das Licht: beim Transport von der Mutter (Produktion )zur Mastanlage und beim Transport zur Schlachtung. Sie hat beim Besuchertag die Herzen vieler Menschen erreicht und kämpft auf diese Weise für ihre zurückgebliebenen Verwandten.

Besuchertag 07.07.2018

Wir sind total überwältigt von dem großen Interesse an unserem Lebenshof! Bei wunderschönem Wetter kamen viele Tierliebhaber, um die Tiere und den Hof zu sehen und tolle Gespräche zu führen. Die tierischen Bewohner waren fast alle begeistert. Nur der Fritz hat sich versteckt. Für den nächsten Besuchertag werden mehr Vereinsmitglieder vor Ort sein, damit wir wirklich jedem Gast gerecht werden können und genug  Zeit  für alle Fragen da sein wird. Wir freuen uns schon auf den 4. August!